Steinarbeiten

Wege organisieren die notwendige Erschließung des Grundstücks, Plätze dienen dem Verweilen, Spielen und Arbeiten. Abgrenzungen schaffen Räume mit verschiedenen Nutzungs-und Erlebnisqualitäten. Die Oberflächenbefestigung richtet sich nach der Nutzung und ihrer Intensität. Für Gartenwege und für Ballspiele sind Rasen- und verdichtete Schotterflächen bestens geeignet, für häufiges Begehen und Befahren sind Schotterdecken und gepflasterte Flächen mit Natur- oder Betonstein ideal.

Gartenwege und –plätze entstehen schon durch häufiges Mähen, ein gut gewählter Natursteinbelag erhöht die Nutzbarkeit und den optischen Reiz des Ortes.

Freistehende Gleissteinmauer

Gleissteinmauer

Naturstein, Stahl und Holz

Trockensteinmauern stellen vielerorts ein traditionelles Element der bäuerlichen Kulturlandschaft dar. Seit Jahrhunderten werden sie in steilen Landschaften zur Anlage von landwirtschaftlich nutzbaren Terrassen errichtet. Im Garten in Hanglage lassen sich durch eine Terrassierung abschüssige, kaum nutzbare und schwer zu pflegende Geländeteile in ebene Flächen umwandeln, die sich zum Spielen, Sitzen und Pflanzen eignen. Erschließungen erfolgen über Treppenanlagen aus Naturstein, Stahl, Holz oder Beton in verschiedenen Bauweisen oder mittels Schotter oder Pflasterung befestigter Rampen.

 

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Holitzer Kalkstein

Kalkstein

Gneis Aufgang

Bei einer Trockensteinmauer werden Natursteine zur Befestigung des Geländesprungs trocken, das heißt ohne Mörtel oder anderes Binde- oder Füllmaterial, händisch aufeinander geschlichtet. Sie ist leicht gegen den Hang geneigt und widersteht den Schubkräften durch das Gewicht und die Reibung der Steine. Ihre druckminderne Wasserdurchlässigkeit ist durch die Fuge und die Hinterfüllung mit Schotter gewährleistet.

Die fachgerechte Verlegung der Steine erfordert ein geschultes Auge und die Befolgung mehrerer Bauernregeln.

Verschiedene Steinarten ergeben auch ein unterschiedliches Mauerbild. Ein Schlichtmauerwerk mit einer geordneteren, lagigen Struktur wird mit dem Oststeirischen oder Waldviertler Gneis erstellt, der sich gut in Lagen verarbeiten lässt, wo hingegen Mauern aus Sandstein, Granulit oder Kalkstein ein unregelmäßiges belebteres Mauerbild erzeugen.

Die Steine werden ohne Fugenmaterial versetzt aufeinander gesetzt. Dadurch kann der Mauerverband, im Unterschied zur betonierten Mauer, geringfügige Hangbewegungen mitmachen ohne aufzubrechen. Auch Hangwasser stellt im Unterschied zur frostfrei fundamentierten Betonmauer ein geringes Problem dar.

Holitzer Kalksteinmauer mit Gleisplattenweg

Sandstein im Römischen verband

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